
Abschlussarbeit
Internationale Mobilität
Die AIM-Förderung für Studierende!
Was ist die AIM-Förderung?
Forschung und Praxis im Dialog – Internationale Jugendarbeit (FPD) unterstützt Studierende, die sich in ihren Bachelor- oder Masterarbeiten mit den Themen der Internationalen Jugendarbeit und angrenzenden Arbeitsfeldern internationaler Bildung auseinandersetzen.
Mit der AIM-Förderung möchte FPD das allgemeine Interesse für die Internationale Jugendarbeit als Forschungsfeld und neue empirische Erkenntnisse zum Arbeitsfeld fördern und Studierende dazu einladen, sich mit ihren Themen und Inhalten in unser Netzwerk einzubringen.
Was wird gefördert?
Abschlussarbeiten über Themenfelder der Internationalen Jugendarbeit und angrenzenden Bereichen werden gefördert. Internationale Jugendarbeit beschreibt dabei Begegnungen zwischen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen über Ländergrenzen hinweg, die freiwillig und selbstbestimmt stattfinden. Dabei engagieren sich die Teilnehmenden in ihrer Freizeit unentgeltlich, lernen voneinander und werden pädagogisch begleitet.
Zu den typischen Formaten zählen bspw.:
- Jugendbegegnungen, Workcamps, Freiwilligendienste
- Schüler:innenaustausch, Auslandspraktika und -semester berufsbezogener Jugendaustausch
- Kinder- und Jugendfreizeiten im Ausland, Auslandsgruppenfahrten, Auslandsklassenfahrten
- Fachkräfteaustausch
- Gruppenreisen, Interrail, DiscoverEU, Work & Travel, Au Pair u.Ä.
Wie wird gefördert?
Die Studierenden werden auf inhaltlicher Ebene durch die FPD-Projektkoordination unterstützt.
Folgende Ressourcen werden zur Verfügung gestellt:
- Ein deutschsprachiges Netzwerk von Praktiker:innen und Forscher:innen mit umfangreicher Expertise im Bereich der Internationalen Jugendarbeit und des Kinder- und Jugendreisens,
- Die Möglichkeit einer engen Zusammenarbeit mit Kommunen, Fach- und Förderstellen sowie Praxisinstitutionen, und Trägern,
- Zugänge zu Fach- und Projektliteratur im Facharchiv sowie persönliche Beratung zu relevanter Fachliteratur in unserer Präsenzbibliothek in Köln-Mülheim.
Zusätzlich werden die Studierenden und Absolvent:innen mit ihren Arbeiten an das FPD-Netzwerk angebunden. Für folgende Aktivitäten werden Aufwandsentschädigungen bis zu einer Höhe von maximal 400€ ausgezahlt:
- Für die Teilnahme an und die Vorstellung der Abschlussarbeit bei FPD-Veranstaltungen oder passenden Kooperationsveranstaltungen (150,-€ zzgl. Fahrtkostenerstattung bei analogen Veranstaltungen)
- Für die Teilnahme an der Podcast-Reihe „AIM for it! – Der Podcast über Abschlussarbeiten in der internationalen Jugendmobilität“ (100,-€)
- Für herausragende Arbeiten: das Verfassen einer Zusammenfassung der Inhalte und Erkenntnisse der Arbeit (max. 2 Seiten)
(150,-€)
Dissertationen können in Einzelfällen gefördert werden (interessierte Promovierende stellen ihre Anfrage zunächst formlos per E-Mail, mit Angabe ihrer forschungsleitenden Fragestellung und der Zielsetzung Ihrer Arbeit).
Wie werden die Arbeiten veröffentlicht?
Die Ergebnisse geförderter Abschlussarbeiten sollten der Fachöffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Die eingereichten Zusammenfassungen werden über das FPD-Netzwerk verbreitet, insbesondere über Veröffentlichung der Arbeiten auf der FPD-Webseite und der lernfeld-unterwegs-Webseite. Zudem streben wir die Veröffentlichung von Artikeln in Fachzeitschriften und Sammelwerken an, um die Reichweite der Forschung zu erhöhen und die Wahrnehmung der Internationalen Jugendarbeit als Forschungsfeld insgesamt zu stärken. Die Abschlussarbeit als solche bleibt das geistige Eigentum der Autor:innen und wird nur nach vorheriger Rücksprache veröffentlicht oder weitergegeben. Die Podcastaufnahmen werden auf www.lernfeld-unterwegs.de zur Verfügung gestellt und zu weiteren Zwecken der Öffentlichkeitsarbeit verwendet.
Wie ist das Antrags- und Bewerbungsverfahren?
ine Bewerbung für die Förderung kann bis spätestens vier Wochen vor Abgabe der Arbeit eingereicht werden. Dies stellt sicher, dass eine inhaltliche Unterstützung im Prozess noch stattfinden kann. Nach der Bewilligung durch die Projektkoordination von FPD und ein Fachgremium aus Forscher:innen und Praktiker:innen, die in der Regel innerhalb eines Monats per Mail erfolgt, gilt die vorgelegte
Abschlussarbeit als förderfähig. Nach Abgabe und Bewertung der Arbeit durch die betreuenden Hochschullehrer:innen wird die Abschlussarbeit spätestens vier Wochen nach Erhalt des Ergebnisses mit einer einseitigen stichwortartigen Zusammenfassung über Inhalte und Erkenntnisse der Abschlussarbeit und einer Unterschrift von der:dem betreuenden Hochschullehrer:in bei FPD eingereicht. Anträge auf Förderung können laufend gestellt werden.
Änderungen im Zeitplan oder inhaltlicher Art sind bitte schriftlich an Rosaria Picone (picone@transfer-ev.de) mitzuteilen.
Zur Antragsstellung sind folgende Dokumente einzureichen:
- Anlage 1: Antragsformular
- Ein aussagekräftiges Exposé von bis zu 10.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) über das Forschungsvorhaben. Dieses sollte folgende Elemente umfassen: Benennung des Themas, erkenntnisleitende Fragestellung, Zielsetzung der Arbeit, methodisches Vorgehen, Zeitplanung, Literaturliste, und betreuende Hochschule und Dozent:innen.
- Eine formale Stellungnahme der*des betreuenden Hochschullehrers*in. Die Vorlage dazu steht hier zum Download bereit (Anlage 2: Stellungnahme Dozentin / Dozent).
- Ein tabellarischer Lebenslauf.
- Eine Kopie der Immatrikulationsbescheinigung.
Zusammenarbeit mit Trägern der Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit
Wünschenswert ist, dass die Abschlussarbeit in enger Zusammenarbeit bzw. mit Unterstützung eines Trägers der Kinder- und Jugendarbeit/ Jugendsozialarbeit durchgeführt wird. Dies wird empfohlen, stellt jedoch keine Voraussetzung zur Förderung dar.
Im Falle einer Zusammenarbeit bzw. Unterstützung eines Trägers der Kinder- und Jugendarbeit/ Jugendsozialarbeit ist ein kurzes, formloses Unterstützungsschreiben des jeweiligen Trägers mit dem Antrag einzureichen. Eine Vorlage hierzu ist ebenfalls online erhältlich (Anlage 3: Unterstützung eines Trägers).
Der Antrag mit den oben genannten Dokumenten schickst Du uns per E-Mail an picone@transfer-ev.de mit dem Betreff: AIM-Antrag.
Du kannst uns Deinen AIM-Antrag auch per Post zuschicken.
Ansprechpartnerin

Rosaria Picone
transfer e.V.
Buchheimer Straße 64
51063 Köln
Fon: +49(0)221 9592190
Fax: +49(0)221 9592193
E-Mail: picone@transfer-ev.de
